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Gegründet im Sommer 2025, beginnt The Frame Archive seine erste Projektphase mit einer fokussierten Studie zu Werken schweizerischer Maler und Malerinnen der Moderne, dokumentiert in ihren originalen Künstlerrahmen.

Dieser erste Schritt bildet das Fundament unseres langfristig angelegten Vorhabens. Im Laufe der Zeit wird das Archiv seinen Fokus erweitern, um eine umfassende Darstellung europäischer Rahmentraditionen zu liefern. Ziel ist es, eine detaillierte, forschungsbasierte Kartographie von Rahmen und Rahmungen zu erstellen. Ihre regionalen Unterschiede, ihre handwerkliche Ausprägung sowie ihre sich wandelnden ästhetischen Funktionen über Epochen und Schulen hinweg werden nachvollziehbar.

The Frame Archive strebt an, zu einer zentralen Referenz und Ressource sowohl für Fachpublikum als auch die kunstinteressierte Öffentlichkeit zu werden. So tragen wir dazu bei, den Bilderrahmen als wichtigen Teil der Kunst- und Ausstellungsgeschichte sichtbar zu machen und neue Perspektiven auf Werke, Künstler:innen und Präsentationsweisen zu eröffnen.

Schweizer Moderne

Was sich europaweit in der modernen Kunst vollzog, lässt sich am Beispiel der Schweiz nachvollziehen. Um 1900 begann eine entscheidende Umbruchphase in der Gestaltung des Bilderrahmens: Während stark ornamentierten Goldrahmen noch die Ausstellungen und Sammlungen prägten, setzten sich bei vielen Künstlerinnen und Künstlern zunehmend schlichtere, oft individuell gestaltete Rahmen durch, die in enger Beziehung zum Werk standen.

 

 

Dieser Wandel zeugt von einem tiefgreifenden ästhetischen Umdenken, das Malerei und Präsentationsformen gleichermassen betraf. Es ist eng verbunden mit Reformen im Kunsthandwerk, den veränderten ökonomischen Bedingungen der Künstlerinnen und Künstler sowie weitreichenden Veränderungen im Ausstellungswesen.

Original gerahmte Werke

Laufende Forschung

Aktuell konzentriert sich The Frame Archive bei seiner Arbeit auf vier Künstlerinnen und Künstler.

Das ist nur der Anfang.

Was mit Schweizer Rahmen beginnt, wird sich zu einer weitreichenderen Kartographie europäischer Rahmentraditionen entfalten – ein lebendiges Archiv, geprägt von Forschung, Zusammenarbeit und Neugier. Während wir unseren Horizont erweitern, unsere Fragen vertiefen und neue Stimmen willkommen heissen, wird sich The Frame Archive beständig weiterentwickeln. Wir stehen erst am Anfang.

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